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Frühjahrskur aus dem Wald 2


Bärlauch – Antiaging und Frühlingsbote

BraunbärBeim Spaziergang in feuchten Auen, in Laubwäldern oder entlang Bachböschungen kannst du  den Bärlauch jetzt schon entdecken. Durch das Zerreiben der Blätter, die nach Knoblauch riechen, ist auch die Unterscheidung von giftigen Maiglöckchen möglich.

Der Sage nach kamen die Bären nach ihrem Winterschlaf in den Wald und fraßen Bärlauch, um ihre Gedärme zu reinigen.

Bärlauch enthält viele Mineralstoffe, Vitamin C, Flavonoide, schwefelhaltige Verbindungen und Alliinase, ein Enzym, das erst die Bildung des Allicins bewirkt. Dieses Allicin ist für den Knoblauchgeruch verantwortlich und hat einen antibakteriellen Effekt. Als Antiagingmittel  senkt es das  LDL-Cholesterin, wodurch es den Fettablagerungen in den Blutgefäßen entgegenwirkt und antiarteriosklerotisch wirkt. Auch ein erhöhter Blutdruck kann mild gesenkt werden.

Bärlauch im Wald schönerAuf Grund all dieser Eigenschaften bietet sich dieser Frühlingsbote perfekt für deine gesunderhaltende Kur im Frühjahr an. Dabei nutzt man den blutreinigenden und entgiftenden Effekt. Du nimmst  am  besten  täglich 1 bis 2 Esslöffel Frischsaft zu dir  und trinkst  mindestens 2 Liter Wasser. Da Bärlauch beim Trocknen und Einfrieren seine Wirkung verliert, musst du  jedes Jahr frischen Bärlauch sammeln, aber rechtzeitig! Denn sobald er zu blühen beginnt, werden die Blätter holzig und lassen sich weniger gut verarbeiten.

Für die Pastafans unter euch habe ich noch ein Bärlauchpestorezept: Eine Handvoll Bärlauch, ein bis zwei Esslöffel guter geriebener Parmesan, ebenso viele Pinienkerne oder Kürbiskerne und ein bis zwei Knoblauchzehen vermische mit ca. 7 Esslöffel Olivenöl, je nach Geschmack noch etwas salzen und pfeffern – im Mörser zermahlen und auf die frische Pasta! Mahlzeit!

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2 Gedanken zu “Frühjahrskur aus dem Wald